Zentrum für Menschen mit geistiger Behinderung

Erste Impfung erfolgreich in Eigenregie

Im Herz-Jesu-Haus Kühr fand am 20. März die erste Impfung von mehr als 700 Menschen zum Schutz gegen Corona statt.

Die beiden Geschäftsführer Claudia Schönershoven und Helmut Boos begrüßten zwei Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes und insgesamt mehr als 40 teilweise ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Insgesamt sieben Haus- und Fachärzte aus der Region unterstützten mit ihrem medizinischen Fachpersonal.
Durchgeführt wurden die Impfungen in zwei großen Teststraßen, die in der Sporthalle sowie der Kantine eingerichtet waren. Um die knapp 200 Menschen mit geistiger Behinderung, die in Wohngemeinschaften im Zentrum in Niederfell leben zu impfen, machten sich die drei Hausärzte Dr. Esther Lauer, Christian Kleinz und Rüdiger Obel mit ihren Teams auf den Weg und führten die Impfungen im Zuhause der Menschen durch.
Apotheker Andreas Kluge hatte ein ganzes Team mitgebracht, um den Impfstoff aufzubereiten. Die Apotheke war im Gymnastikraum der Einrichtung untergebracht.
„Wir sind sehr dankbar, dass heute nicht nur die Menschen mit Behinderung, die bei uns leben, zum ersten Mal geimpft wurden. Sondern auch diejenigen, die im Herz-Jesu-Haus die Schule oder Tagesförderstätte besuchen, von unseren Ambulanten Diensten begleitet werden oder in den Mosellandwerkstätten arbeiten. Hier hatten wir eine hohe Impf-Bereitschaft von fast 95 %. Aber auch bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben sich mehr als 80 % zur Impfung angemeldet.“ freut sich Claudia Schönershoven. Und Helmut Boos ergänzt: „Die große Anzahl an Impfungen war eine logistische und organisatorische Herausforderung. Ein besonderer Dank gilt dem Mobilen Impfteam unter der Leitung von Monique Thesing, aber auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Herz-Jesu-Haus, die sich in besonderer Weise in der Organisation eingesetzt haben und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben!“.