Zentrum für Menschen mit geistiger Behinderung

Umbau für die Zukunft - Bewohnerbeirat lobt Weitblick

Der Bewohnerbeirat im Herz-Jesu-Haus besichtigte kurz vor dem Abschluss der umfangreichen Baumaßnahmen das sogenannte Theresienhaus, einen Bau mitten im Zentrum der Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. Das Haus wird im September bezogen.

"Dann ist auf zwei Stockwerken die Tagesförderstätte untergebracht. Zusätzlich schaffen wir auf vier Etagen barrierefreien Wohnraum für insgesamt 44 Bewohner,“ so Helmut Boos, der sich als Kaufmännischer Leiter für den Umbau verantwortlich zeichnet.

Das Gebäude stammt aus den 80er Jahren und war den Anforderungen für die Betreuung und Pflege der Menschen nicht mehr gewachsen. Aus Eigenmitteln des Trägers und dank eines Zuschusses der Ordensgemeinschaft, die das Herz-Jesu-Haus vor fast 150 Jahren gegründet hat, werden die Baumaßnahmen finanziert.

Renate Büttner, Vorsitzende des Bewohnerbeirates, lobt die Gestaltung der Räume und findet toll, dass jedes Zimmer sein eigenes Bad mit – teilweise rollstuhlgerechter - Dusche hat. Auch die anderen Mitglieder des Beirates, der die Interessen aller 300 Bewohner vertritt, loben den Weitblick bei der Planung. „Wir werden auch Alle älter!“ Die Pädagogische Leiterin Claudia Schönershoven freut sich: „Das ist schon eine starke Leistung, unter den aktuellen Bedingungen einen Umbau dieser Dimension termin- und kostengerecht fertig zu stellen! Hier ist für die Zukunft gut vorgesorgt.“