Das Ein-Mann-Stück, aufgeführt von Bruno Lehan, stellt auf beeindruckende Weise die Lebensgeschichte des Pallottinerpaters Richard Henkes dar, der sich, u.a. im KZ Dachau für Wahrheit und Menschenwürde eingesetzt hat. Die Veranstaltung fand im Rahmen des zentralen Gedenkens an der Untermosel für die Opfer des Nationalsozialismus statt.
Geschäftsführerin Claudia Schönershoven stellte einen besonderen Bezug zum Herz-Jesu-Haus her, aus dem 1943 insgesamt 150 Bewohnerinnen in Anstalten der Nationalsozialisten verbracht und damit einem ungewissen Ausgang, Leid und häufig dem Tod gewidmet waren. „Wir wollen immer wieder daran erinnern, dass alle Menschen von Gott gewollt und geliebt sind!“ betonte sie. Pallottinerpater Hubert Lenz führte in seiner Begrüßung aus, dass Richard Henkes Haltung gezeigt habe und wir auch heute gefordert sind, uns mit aktuellem Geschehen auseinanderzusetzen und Haltung zu zeigen.
Die Veranstaltung hinterließ tiefen Eindruck bei den Besucherinnen und Besuchern.
Foto: www.haltung-heute.de

