Wer sich für einen Freiwilligendienst entscheidet, arbeitet in der Regel ein Jahr in seiner Einsatzstelle. Freiwillige unterstützen die Mitarbeiter in der Tagesförderstätte, in der Integrativen Kindertagesstätte, in der Förderschule des Herz-Jesu-Hauses oder in einzelnen Wohngruppen. Es gibt also ganz verschiedene Bereiche, in denen man eingesetzt werden kann.
Was alle gemeinsam haben, ist die Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung. Wer zum Beispiel einen Beruf im sozialen Bereich anstrebt, hat durch FSJ oder BFD eine tolle Gelegenheit, das Berufsleben kennenzulernen und sich auszuprobieren.
Als Freiwilliger erhält man ein monatliches Taschengeld, die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen und bei Bedarf kann eine Wohnmöglichkeit gestellt oder die Fahrtkosten zum Einsatzort erstattet werden. Neben der praktischen Arbeit werden alle Freiwilligen von den Sozialen Lerndiensten begleitet. An regelmäßig stattfindenden Seminaren und Bildungstagen können Erfahrungen ausgetauscht und wichtige Berufskompetenzen erworben werden.
Annie Albert Soja Soja arbeitet und lebt bereits seit einem Jahr im Herz-Jesu-Haus. Sie erzählt: „Mir gefällt dass die Bewohner so aktiv sind und dass man ihren ganzen Alltag kennenlernt. Als ich neu war, kamen sie direkt zu mir und wollten wissen wer ich bin und wo ich herkomme. Diese Offenheit und Neugier hat mir direkt gefallen. Ich habe mich für einen Freiwilligendienst entschieden, um Erfahrungen zu sammeln. Es gefällt mir so gut, dass ich gerne eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin machen möchte.“
Wenn Sie so wie Annie Albert Soja Soja Interesse an der Arbeit mit Menschen mit Behinderung haben, informieren Sie sich im Internet unter www.herz-jesu-haus.de oder direkt bei Anna Tritschler, Leiterin im Bereich Wohnen und Ansprechpartnerin für Praktikanten und Freiwilligendienstler.
E-Mail: a.tritschler(at)herz-jesu-haus.de oder
Telefon: +49 (0) 2607/ 69 - 174

